Unterschiede von Clowning & Krumping

Clowning und Krumping sind zwei Freestyle-Tanzstile, die auf dem ersten Blick ziemlich ähnlich aussehen.

 

Das kommt daher, dass das Krumping eine Weiterentwicklung des Clownings ist, welches in den frühen Neunzigern von dessen Gründer Thomas Johnson, alias „Tommy the Clown“ als reiner Unterhaltungstanz aufgeführt wurde.
Bestandteil dieses Tanzes ist die Gesichtsbemalung des Tänzers, welche zu Anfang der eines Clowns entsprach, nach und nach jedoch von Tribals und Kriegsbemalungen abgelöst wurde.

Die Geschwindigkeit und die Bewegungen dieser beiden Tanzstile sind zwar ähnlich, schaust Du jedoch genauer hin, wirst Du feststellen, dass es trotzdem einige Unterschiede zwischen Clowning und Krumping gibt.

Zum Beispiel gibt es beim Krumping in den Tanzbewegungen keine sexuellen Anspielungen. Das kommt daher, weil die Gründer des Krumping diesen Tanz nicht als Show ansahen, sondern als eine Streetversion des Gebets. Im Gegensatz dazu werden beim Clowning immer wieder sexuell anspielende Bewegungen vollführt, zumeist von männlichen Tänzern.

Weiterhin fällt auch auf, dass sich das Krumping stärker auf aggressive Tanzbewegungen konzentriert, wodurch die Wut und Enttäuschung der Tänzer zum Ausdruck gebracht werden. Das liegt daran, dass im Gegensatz zum Clowning, welches als reiner Unterhaltungstanz angesehen wird, beim Krumping immer eine Geschichte erzählt werden soll, welche meistens von den schwierigen sozialen Verhältnissen des Tänzers spricht.

Der nächste Unterschied zum Clowning ist die fehlende Gesichtsbemalung der Tänzer beim Krumping. Diese wurde zwar in den Anfängen des Krumping mit übernommen, verschwand aber bald von der Bildfläche. Damit wollten sich die Krumper klar von den Clownern distanzieren, die die Bemalung als eine Maske ansehen, hinter der sie ihre Identität verstecken.

 

 

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